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Flyer

Flayer, Fleyer? Flyer!

Flyer – dies sind ein- bis mehrseitige Handzettel, die zu aktuellen Anlässen, zur Information oder zu Werbezwecken kostenlos verteilt werden bzw. zur Mitnahme bereit liegen.

Aber wo kommt der Begriff eigentlich her?

Flyer – dies sind wörtlich übersetzt Flugblätter, ein Medium, das seit dem Mittelalter nachweisbar ist. Es handelte sich damals um Einblattdrucke mit großen Illustrationen, die zum Kauf des Blattes anreizen sollten. Text war kaum vorhanden, da nur wenige alphabetisiert waren. Die Flugblätter wurden von Marktschreiern und fahrenden Händlern angeboten. Im Gegensatz zu heute waren Flugblätter nicht kostenlos – dafür war Papier und Tinte viel zu teuer. Man schätzt heute, dass das Einzelblatt mindestens soviel kostete, wie ein gelernter Handwerker in der Stadt in einer Stunde verdiente. Damit waren Flugblätter für die einfache Landbevölkerung nahezu unerschwinglich und wer eines besaß, stellte es stolz zur Schau an einer Wand im Haus.

Drei Themenbereiche dominierten bei den Flugblättern (die Autoren blieben meist anonym):

  • Sensationen und Wunder;
  • katechistische Unterweisungen und Läuterungen, Seelentrost und Erbauung und
  • politische und militärische Nachrichten und Informationen.

Außerdem diente es zum Aufruf, zu einer Stellungnahme oder zu Warnungen. Mit politischer Agitation hatten sie selten etwas zu tun. Dies änderte sich erst ab der Reformationszeit.

Ab der Reformationszeit wurde das Flugblatt politischer. Es diente zunehmend der Publikation von Nachrichten und richtete sich damit an Menschen, die eher an "wirklichen" Informationen interessiert waren als an der Sensationspresse. Das traditionelle, primär sensationsheischende Flugblatt ("Mann mit vier Köpfen gesehen!") gab es parallel weiter, es verlor aber stetig an Bedeutung.

Heute dienen Flyer weniger politischen, als wirtschaftlichen Interessen. Sie werden meist breit gestreut, um Produkte oder Dienstleistungen an den Mann zu bringen.

Dass der englische Begriff für ein "fliegendes Blatt" Einzug in unsere Sprache gefunden hat, liegt wohl daran, dass er moderner und unpolitischer klingt.

Bekanntheit erlangte der Begriff in unseren Breitengraden u.a. dadurch, dass Flyer in England zum Promoten unerlaubter Partys benutzt wurden. 

Flyer haben viele Vor-, aber auch einige Nachteile:

Vorteile

  • Einfache Herstellung und Verbreitung
  • Kostengünstige Produktion auch in hohen Auflagen
  • Erreichen vieler Adressaten
  • Vielfältigkeit bei Umfang, Formaten und Gestaltung

Nachteile

  • Schwere Kontrollierbarkeit der Wirkung/des Nutzens
  • Starke Verbreitung sorgt für "Abstumpfung" beim Adressaten

In der Regel überwiegen die Vorteile wie gutes Handling und kostengünstige Produktion und machen den Flyer damit zum beliebtesten Printprodukt!

  
Merkmale

Flyer gibt es in vielen Formaten – von DIN A7 über DIN A4 bis hin zu Sonderformaten, wie z.B. quadratisch. Dabei kann der Flyer plano (ungefalzt) verwendet werden oder auch mehrfach gefalzt. Am beliebtesten sind Wickelfalz (geklappt), Zick-Zack-Falz (Leporello) und Altarfalz (zweiseitig geklappt)

Am häufigsten werden 6-seitige DIN Lang-Flyer eingesetzt. Das Ausgangsformat ist DIN A4. Durch die Falzung ergibt sich eine gute Seitenaufteilung für detaillierte Informationen auf dem Flyer. Dieser Flyer kann gut mit einem Anschreiben im DIN Lang-Umschlag versendet werden (Porto 55 Cent).

Anforderungen

Ausgangspunkt der Flyergestaltung ist die Zielgruppe. Sie bestimmt die Verwendung von Schrift, Farbe und Formen.

Als Blickfang dienen in der Regel ein passendes Bild und eine aussagekräftige Überschrift.

Die Texte sollten kurz gehalten werden und die Botschaft schnell auf den Punkt bringen. Ganz wichtig ist eine zentrale Platzierung der Kontaktdaten.